Der 51. Spieltag

02. März 2019

Adler feiern Hauptrundensieg, Entscheidung um Platz drei vertagt

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Mannheim behauptet gegen Augsburg Platz eins / München stolpert bei Schlusslicht / Eisbären gewinnen Klassiker gegen Köln / Ingolstadt durch Sieg im Rennen um Platz drei / Krefeld entscheidet kleines rheinisches Derby für sich / Straubing wahrt Chance auf direkte Viertelfinal-Qualifikation / Nürnberg verliert an der Nordsee

Das Rennen um den Hauptrundensieg ist entschieden: Mannheim wird nach dem 6:2-Erfolg im Spitzenspiel gegen Augsburg von der Pole Position in die Playoffs gehen. Die Adler profitierten dabei von der 3:5 Niederlage von Titelverteidiger EHC Red Bull München bei Schlusslicht Schwenninger Wild Wings. Unterdessen ist aus dem Dreikampf um Platz drei ein Vierkampf geworden. Nachdem neben Augsburg auch die Kölner Haie beim 4:5 und die Düsseldorfer EG beim 1:2 im Derby gegen die Krefeld Pinguine Nuller schrieben, rückte der ERC Ingolstadt mit einem 2:1-Erfolg gegen den ERC Ingolstadt bis auf zwei Punkte an die drittplatzierten Panther heran.

Die Straubing Tigers wahrten mit einem furiosen Schlussspurt ihre Chance auf die direkte Qualifikation für das Viertelfinale. Mit Toren in der 59. und 60. Spielminute drehten die Bayern ein 3:4 gegen Wolfsburg in ein 5:4. Damit kommt es am Sonntag zum Showdown um Platz sechs im Derby gegen den ERC Ingolstadt. Die Eisbären Berlin setzten sich mit 5:4 gegen die Kölner Haie durch und die Pinguins Bremerhaven gewannen gleichzeitig mit 4:2 gegen die THOMAS SABO Ice Tigers.

Im Spitzenspiel konnten Matt White und Braden Lamb für Augsburg zweimal vorlegen, doch dann verloren die Panther den Faden. Brent Raedeke (34.) glich die Partie mit seinem zweiten Treffer des Tages zum 2:2 aus nur drei Minuten später hatten Benjamin Smith und Matthias Plachta den Adlern eine Zwei-Tore-Führung herausgeschossen. Garrett Festerling (42.) beendet im letzten Durchgang zügig die Augsburger Hoffnungen auf ein Comeback, ehe Raedeke (55.) den 6:2-Endstand aus Sicht der Gäste herstellte und seinen Hattrick komplettierte.

Köln hatte in der Hauptstadt mehr Spielanteile und traf im ersten Durchgang durch Benjamin Hanowski (2.), Jason Akeson (9.) und Felix Schütz (16.). Allerdings präsentierten sich die Eisbären im Vorwärtsgang effektiv. Michael Dupont (5.), Louis-Marc Aubry (14.) und André Rankel (26.) glichen für Berlin jeweils aus. Berlin fand immer besser in die Partie und durch Rankel (36.) einen Weg, erstmals vorzulegen. Aubry (39.) baute den Vorsprung der Hausherren aus und Jason Akeson (57.) konnte für Köln im Schlussdrittel nur noch verkürzen.

Zweimal stolperte Meister München im Saisonverlauf bereits über Schwenningen und nach der frühen Führung der Red Bulls durch John Mitchell (5.) stellte das DEL-Schlusslicht klar, dass die Punkte trotz der verpassten Playoff-Teilnahme im Schwarzwald nicht geschenkt gibt. Rihards Bukarts (9.) und Kai Herpich (17.) drehten das Spiel zu Gunsten der Wild Wings. Den zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste durch Yannic Seidenberg (26.) beantworteten Markus Poukkula (27.) postwendend. Nachdem Anthony Rech (50.) den Vorsprung der Gastgeber ausbaute, brachte John Mitchell (52.) den Titelverteidiger noch einmal heran, doch als München alles auf eine Karte setzte und den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, traf Rech per Emptynetter zum 5:3-Endstand.