Vorschau, 27. Spieltag

14. Dezember 2018

Adler empfangen Panther zum Gipfeltreffen

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Spitzenspiel in der SAP Arena / Haie zu Gast beim Meister / Schwenningen reist in die Hauptstadt / Grizzlys wollen in Düsseldorf Punkte einfahren / Ingolstadt muss in Krefeld ran / Iserlohn empfängt Straubing

Kracher in Mannheim: Die erstplatzierten Adler empfangen die zweitplatzierten Panther in der SAP Arena. Drei Punkte trennen die beiden Spitzenclubs derzeit. Wollen die Schwaben jedoch vorbeiziehen an den Adlern, muss ein Sieg mit sechs Toren Abstand her. Gleichzeitig wird es auch in München hochkarätig, wo der Meister auf die Kölner Haie trifft, die zuletzt fünf Spiele in Folge gewannen und sich auch Rang fünf nach vorn arbeiteten.

Unterdessen reisen die Schwenninger Wild Wings auf der Jagd nach Punkten in die Hauptstadt und die Grizzlys Wolfsburg wollen nach dem Vier-Punkte-Wochenende in Düsseldorf weiter nachlegen, um vielleicht doch noch einmal in das Playoff-Rennen eingreifen zu können. Iserlohn versucht mit seiner Heimstärke gegen Straubing Zählbares einzufahren, derweil Krefeld gegen Ingolstadt Punkte braucht, um auf Platz zehn liegend die Konkurrenz auf Abstand zu halten. Telekom Sport zeigt alle Partien ab 19:15 Uhr live.

Nach vier Niederlagen in Folge meldeten sich die Adler am vergangenen Sonntag ausgerechnet mit einem 1:0 SO gegen Meister München zurück. Die kleine Auszeit des sechsmaligen Meisters nutzte die Konkurrenz jedoch, um den einstmals riesigen Vorsprung der Kurpfälzer auf mickrige drei Punkte einzudampfen. Augsburg versucht jetzt mit einem Dreier nach Punkten mit dem Primus gleichzuziehen, doch Mannheim ist seit drei Spielen gegen Augsburg ungeschlagen. Im Saisonverlauf gewannen die Adler jeweils deutlich mit 5:1 und 4:0 gegen die Panther.

Unterdessen wollen die Kölner Haie ihren Lauf in München fortzusetzen. Allerdings datiert der letzte Sieg des KEC gegen den Meister vom 3. Januar 2017. Seitdem gewannen die Red Bulls siebenmal in Folge. Immerhin: In dieser Saison ging es jeweils in die Zugabe und München gewann erst nach Verlängerung beziehungsweise einem Shootout.

Berlin konnte gegen Schwenningen beide Saisonvergleiche gewinnen, allerdings hat es das DEL-Schlusslicht dem DEL-Rekordmeister schwer gemacht. In Schwarzwald setzten sich die Eisbären erst im Shootout mit 1:0 durch und vor heimischer Kulisse mussten die Hauptstädter erst einen Rückstand drehen, um mit 5:3 gewinnen. Insgesamt sind die Berliner jedoch seit sieben Partien gegen Schwenningen ungeschlagen.

Wolfsburg scheint allmählig in Schwung zu kommen. Am Freitag holten die Niedersachsen gegen Krefeld ein 0:2 auf und konnten so einen Punkt retten und zwei Tage später gewannen die Grizzlys deutlich mit 4:1 in Berlin. Gegner Düsseldorf hatte die gleiche Ausbaute. Einem 5:3 in Mannheim folgte ein 2:3 OT gegen Ingolstadt. Im direkten Vergleich steht es zwischen der DEG und den Grizzlys in dieser Saison 1:1.

Die Partien zwischen Krefeld und Ingolstadt gerieten in dieser Saison jeweils zu Schützenfesten. Die Fans bekamen immer elf Tore geboten, allerdings mehr zur Freude der ERC-Anhänger, die sich in beiden Fällen über einen 7:4-Erfolg freuen durften. Die Schanzer meldeten sich nach vier Niederlagen in Reihe mit drei Siegen zurück. Am Wochenende zeigten die Bayern starke Nerven und gewannen gegen Augsburg und Düsseldorf in der Verlängerung mit 3:2.

Die Welt in Iserlohn könnte eigentlich in Ordnung sein, wenn da nicht die Auswärtsschwäche wäre. Von den letzten sieben Heimspielen gewannen die Roosters sechs, während es in der Fremde im Saisonverlauf gerade einmal zu vier Pünktchen reichte. Gegen Straubing müssen also Punkte her, um an den Top10 dranbleiben zu können. Allerdings sind die Tigers seit drei Partien ungeschlagen und ganz nebenbei eines der wenigen Teams, die einen Dreier am Seilersee entführten.