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16. November 2018

Adler empfangen Haie - Augsburg in Düsseldorf gefordert

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

SAP Arena am Abend erstmals ausverkauft / Wolfsburg und Nürnberg wollen Neustart nach der Pause / Berliner Lazarett etwas gelichtet / Roosters reisen nach Straubing / Telekom Sport überträgt ab 19.15 Uhr

Und weiter geht’s. Auf sechs Spiele am Abend können sich die Fans freuen. Außer für Köln und Augsburg, die bereits am Mittwoch aufeinandertrafen, ist es für den Rest das erste Duell nach der Deutschland Cup-Pause. Telekom Sport ist wie immer ab 19.15 Uhr live auf Sendung.

In Mannheim sind die Kölner Haie zu Gast. Der Spitzenreiter geht als Favorit ins Match. „Die Haie hatten einen schwierigen Start, auch aufgrund einiger Verletzungen. Das darf man nicht vergessen. An sich verfügen sie über eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern und einen guten Goalie. Uns steht eine große Herausforderung bevor. Das war schon beim ersten Spiel in Köln so“, mahnt Adler-Coach Pavel Gross.

Nico Krämmer, der in den vergangenen zwei Spielzeiten das Trikot der Haie trug, pflichtet ihm bei: „Die Duelle zwischen Mannheim und Köln sind immer hochintensiv, da hat die Tabelle wenig Aussagekraft“, so der 26-Jährige. „Die Haie haben in der Pause an einigen Dingen gearbeitet, so dass wir zu 100 Prozent bereit sein müssen.“ Am Mittwoch gewann der KEC mit 6:1 gegen die Augsburger Panther. Das Match am Abend ist ausverkauft. Erstmalig in der laufenden Saison. „Darauf freue ich mich schon sehr. Ich habe mal als Gegner vor voller Kulisse gespielt und kann mich noch gut erinnern, wie laut es werden kann. Ich bin froh, dass dieses Mal fast alle auf meiner Seite sind“, so Krämmer.

Die Eisbären Berlin können beim ersten Heimspiel nach der Deutschland-Cup-Pause auf die Dienste von Jamie MacQueen, Kai Wissmann und Sean Backman zählen. Alle drei sind genesen und stehen für das Match gegen Krefeld zur Verfügung. Stürmer Mark Olver wird den Eisbären nicht nur an diesem Wochenende, sondern weitere sechs bis acht Wochen fehlen. Der 30-Jährige wird in der kommenden Woche aufgrund seiner Handverletzung operiert. „Wir sind uns der Wichtigkeit der kommenden Spiele gegen unsere Tabellennachbarn bewusst“, sagt Eisbären-Cheftrainer Clément Jodoin. „Unsere größten Herausforderungen sind es, bei 5 gegen 5 mehr Tore zu schießen und disziplinierter zu spielen.“

In Wolfsburg ist der ERC Ingolstadt zu Gast. „Wir haben ein paar Tage Zeit gehabt, um die Köpfe frei zu bekommen. Danach haben wir gut gearbeitet“, sagte Christoph Höhenleitner. Für den Stürmer, der aktuell Topscorer seiner Mannschaft ist, besteht kein Zweifel daran, dass die Wende geschafft werden kann. „Sonst könnte ich ja Urlaub machen“, lachte der Grizzlys-Angreifer. Die Iserlohn Roosters reisen indes zu den Straubing Tigers. „Ich spüre, dass die Jungs sich einen Neustart ermöglichen möchten, daran haben wir auch als Trainer so gut mitgewirkt, wie möglich“, so Iserlohns Coach Rob Daum.

Die Thomas Sabo Ice Tigers sind zu Gast an der Küste bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven. „Wir sind auf einem guten Weg und werden wieder nach oben klettern, da bin ich mir absolut sicher“, sagte Brandon Buck vor der Aufgabe im hohen Norden. Die Düsseldorfer EG empfängt die Augsburger Panther. Die Gäste wollen sich von der 1:6-Niederlage in Köln rehabilitieren. Was bei der starken DEG alles andere als leicht sein dürfte.