Vorschau, 49. Spieltag

01. Februar 2018

Adler bei der Playoff-Hatz zu Gast an der Küste

DEL Redaktion

Von DEL Redaktion

Mannheim sucht Weg zu Punkten in Bremerhaven / Red Bulls genügt ein Punkt gegen Wolfsburg für den Hauptrunden-Titel

Stürmisches Duell an der Küste: Adler Mannheim gastiert in Bremerhaven und braucht dringend Punkte, um auf Platz zehn liegend die Verfolger auf Distanz zu halten. Derweil können die Pinguins mit einem Dreier fast sicher für die Playoffs planen. Tabellenführer München ist die Teilnahme an der Champions Hockey League nicht mehr zu nahmen, aber nur ein Punkt gegen Wolfsburg genügt dem Titelverteidiger, um ganz sicher von Tabellenplatz eins in die Playoffs zu gehen. Die Grizzlys benötigen unterdessen Zählbares, um ihren Platz in den Top6 zu verteidigen, denn mit Iserlohn und Ingolstadt könnten sonst am Freitag gleich zwei Teams durchschlüpfen. Telekom Sport ist bei beiden Partien ab 19:15 Uhr live dabei.

Mannheim musste am Dienstag einen Dämpfer hinnehmen. Gegen Meister München legten die Adler über weite Strecken in gutes Spiel aufs Eis, aber am Ende stand dann doch eine 1:3-Niederlage. Damit haben die Kurpfälzer weiterhin nur vier Punkte Vorsprung auf die Nicht-Playoff-Plätze und wenn es ungünstig läuft, könnten am Freitag die Verfolger aus Augsburg und Düsseldorf mit nur einem Punkt Abstand auf der Adler-Matte stehen. Ein Sieg ist praktisch Pflicht, aber Gegner Bremerhaven ist derzeit in bestechender Form. Acht Siege aus neun Partien sind eine Ansage und zuletzt feierten die Pinguine vor heimischer Kulisse ein 6:3 gegen den Tabellenzweiten aus Nürnberg. Im direkten Vergleich führen die Seestädter mit 2:1.

Lange war das Rennen um Tabellenplatz eins offen, aber inzwischen dreht Meister München an der Spitze einsam seine Runden. Sieben der letzten acht Partien gewann der Titelverteidiger und bei zwölf Punkten Vorsprung ist ein Anfangen der Red Bulls nur noch theoretischer Natur. Holen die Bayern am Abend gegen Wolfsburg einen Punkt, kann auch die Theorie gestrichen werden. Während München also sicher für das Viertelfinale und die CHL-Saison 2018/19 planen kann, stecken die Grizzlys mitten im Getümmel. Zuletzt leisteten sich die Niedersachsen nach einer 2:0- und 3:2-Führung einer Overtime-Niederlage gegen Krefeld und stecken damit mitten in der Kampfgruppe. Acht Punkte-Vorsprung auf Platz elf sind einigermaßen beruhigend, aber nur zu gerne würde Wolfsburg die 1. Playoff-Runde vermeiden und direkt ins Viertelfinale einziehen. Bei einer Niederlage in München könnten am Freitag aber mit Iserlohn und Ingolstadt gleich zwei Clubs vorbeiziehen.